Die Ría de Arousa zeichnet sich durch ihr kaltes, kristallklares Wasser aus, das sehr reich an Plankton ist und in der dadurch qualitativ hervorragende Weichtiere wachsen können.

Die Kammmuschel (Aequipecten opercularis) ist eine zweischalige Weichtierart, die im Sandboden dieser Flussmündung in bis zu 40 Metern Wassertiefe lebt und sich von Plankton ernährt.

Durch den Planktonreichtum des sauberen Wassers hat Sie ein schnelles Wachstum. Nach nur einem Jahr erreicht sie ihre kommerzielle Größe von 4 cm.

Sie darf nur während der Kampagne in den Monaten November bis Januar von zertifizierten Muschelfischern der galicischen Ortschaften Rianxo und Cambados mit dem traditionellen Fanggerät namens „Bou de Vara” gefangen werden.

Dieses Gerät wird etwas oberhalb des Meeresbodens gezogen und fängt mit einem Fangnetz, die aufgeschreckten Kammmuscheln, die vom Meeresboden hochspringen.

Kammmuscheln sind sehr reich an Vitamin A und B, fettarm und reich an Proteinen und Mineralien, wie unter anderem Kalzium, Jod und Phosphor.